Radar in die Argumentation integrieren
Wie nutze ich Vergleichsobjekte, um Eigentümer:innen von realistischen Preisen zu überzeugen?
Das Radar bietet nicht nur eine Übersicht über Marktangebote und Vergleichsobjekte, sondern lässt sich auch gezielt in Ihre Argumentationslinie einbauen. Sie können so Eigentümer:innen anschaulich erklären, warum ein realistischer Startpreis entscheidend ist – und welche Risiken ein zu hoher Preis mit sich bringt.
Risiken eines zu hohen Verkaufspreises
Als Makler:in ist klar:
- Startet ein Objekt zu hoch, führt das fast immer zu einer langen Vermarktungsdauer.
- Häufig folgen dann mehrere Preisreduzierungen.
- Am Ende sinkt nicht nur der Preis, sondern auch das Vertrauen potenzieller Käufer:innen.
Diese Logik können Sie mit echten Vergleichsobjekten aus dem Radar belegen.

Beispielhafte Argumentation mit dem Radar
Nehmen Sie ein aktuelles Vergleichsobjekt aus Ihrer Liste, das dem Eigentümerobjekt stark ähnelt. Scrollen Sie in die Preishistorie und zeigen Sie, was passiert ist, beispielsweise in diesem Fall:
- mehrfache Preisreduktionen
- Startete bei: 735.000€, endete bei: 565.000€ -> Preisverfall rund 23%
- 195 Tage online gewesen (über 6 Monate)
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Käuferverhalten verdeutlichen
Hier können Sie Eigentümer:innen spielerisch aufzeigen:
- Käufer:innen reagieren nicht positiv auf Preisreduzierungen.
- Im Gegenteil: Sie warten meist ab und spekulieren auf weitere Senkungen.
So entsteht eine Abwärtsspirale, die die Vermarktung zusätzlich erschwert.
Fazit für Ihre Storyline
Mit dem Radar belegen Sie faktenbasiert:
- Nur ein realistischer Startpreis verhindert lange Vermarktungszeiten und unnötige Preisnachlässe.
- Frühere Fehlentwicklungen am Markt lassen sich klar visualisieren.
- Eigentümer:innen verstehen schneller, warum Ihr Preisvorschlag die beste Strategie ist.